Dienstag, 8. Oktober 2013

17:22 - 08.10.2013

diese ungeheure stille umfasste ihn. sie begrub ihn in sich und so wurde er zum heimlichen, unscheinbaren teil der nacht. auch der leichte dunst des nebels umhüllte ihn hauchzart, nur der sanfte schein des mondes ließ eine gestalt inmitten der dunkelheit erahnen. er war gefangen in der einsamkeit der dunkelheit. und verloren in finsteren gedanken. je dunkler die nacht, desto dunkler seine gedanken. trübsinnigkeit. einsamkeit. ängste. alles schlechte bringt die nacht. in seinen augen die leere. was ist panik, wenn man nichts mehr fühlt?
verflucht, sei die finsterniss, die bitterkeit, das alleinsein.
alles was er wollte war liebe, herzlichkeit und frei sein.
plötzlich war ihm alles klar, warum und weshalb diese, jene entscheidungen. wieso dieser weg, den er ging.
er hörte die engel schon singen, hörte aufmerksam zu. da umklammerten ihn eisige hände, er war unfähig sich zu wehren, zugleich starr vor schreck. er kämpfte, flehte, weinte. und dann plötzlich, war alles weg.
alles nur ein traum? so schien es.
und dann, man merkte es kaum. war er nicht mehr er.
denn in dieser nacht verlor er seine seele.

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