Freitag, 18. Oktober 2013

17:04 - 18.10.2013

wie überlebt man den alltag in dieser trostlosen, egoistischen welt?
die menschen sind einfach gestrickt und nach unserer jahrtausende andauernden entwicklung is es uns kaum gelungen dies zu ändern denn die breite masse immernoch ist so ziemlich gleich. wir leben für die arbeit, träumen besseren zeiten entgegen und handeln nur aus eigenem interesse, wenn kümmern schon die anderen. tagtäglich begegnen wir uns mit hass, ignoranz und eitelkeit. und wehe man sticht heraus aus dem dümmlichen gesindel, der wird direkt ausgegliedert aus dem scheinheiligen system der unterdrückung. fühlt sich allein, hilflos und klein. man will ändern, hat angst zu verlieren. wie kommt es das es in dieser zeit, in der es scheinbar nur so von intelligenten wesen wimmelt es keine genies mehr gibt? wie kann es sein das alle menschen gleich reagieren sich nur von dem was sie sehn beeinflussen lassen und niemals von dem was sie fühlen oder erleben. sie stellen viel zu selten die dinge in frage die man ihnen mitteilt, sie lehrt. wir funktionieren nur noch, kein platz für kreativität. und falls es einem einzelnen gelingt doch mal seine induviduelle, interessante persönlichkeit nach außen hin preiszugeben. so wird sie von den unzähligen nachahmern zertrampelt und versinkt im mainstream dieser generation.

gedanken meiner müden vernuft.

ein appell an meine verbitterung.

Dienstag, 8. Oktober 2013

17:22 - 08.10.2013

diese ungeheure stille umfasste ihn. sie begrub ihn in sich und so wurde er zum heimlichen, unscheinbaren teil der nacht. auch der leichte dunst des nebels umhüllte ihn hauchzart, nur der sanfte schein des mondes ließ eine gestalt inmitten der dunkelheit erahnen. er war gefangen in der einsamkeit der dunkelheit. und verloren in finsteren gedanken. je dunkler die nacht, desto dunkler seine gedanken. trübsinnigkeit. einsamkeit. ängste. alles schlechte bringt die nacht. in seinen augen die leere. was ist panik, wenn man nichts mehr fühlt?
verflucht, sei die finsterniss, die bitterkeit, das alleinsein.
alles was er wollte war liebe, herzlichkeit und frei sein.
plötzlich war ihm alles klar, warum und weshalb diese, jene entscheidungen. wieso dieser weg, den er ging.
er hörte die engel schon singen, hörte aufmerksam zu. da umklammerten ihn eisige hände, er war unfähig sich zu wehren, zugleich starr vor schreck. er kämpfte, flehte, weinte. und dann plötzlich, war alles weg.
alles nur ein traum? so schien es.
und dann, man merkte es kaum. war er nicht mehr er.
denn in dieser nacht verlor er seine seele.

Dienstag, 1. Oktober 2013

17:28 - 01.10.2013

heiter tanzte sie am sperrlich vom mond beleuchteten strand. sie drehte sich, immer wieder, und in ihrer rechten schwabbte das bier in ihrer flasche hin und her. ihr füße schwebten im dreckigen sand und das ausgelassene gelächter ihrer freunde hallte im finsteren wald wider. trotz der wohligen wärme in ihrem innern, an der maßgeblich der alkohol beteiligt war, breitete sich eine gänsehaut auf ihrem körper aus. sie reichte von ihrem nacken über ihre arme bis zu ihren füßen, sogar ihr bauch war übersäht von aufgestellten, kurzen härchen. also setzte sie sich zurück zu den anderen ans lagerfeuer. es war heiß, blendete ihr gesicht und das brennende holz knisterte und knackte. ein paar ihrer freunde hielten stöcke mit marshmallows in die gluht, um diese danach zusammen mit chips zu essen. ein paar der mädchen unter ihnen beschloßen baden zu gehen, sie liefen zum ufer. ein feiner wind strich durch die laubigen baumkronen und umspielte die luftigen kleider der mädchen. diese zogen sie daraufhin aus und sprangen in das kühle nass. [...]