wie im leben; man kommt vorwärts, aber dann fällt man auf die fresse und schlägt fest auf. total benommen muss man sich wieder einen neuen weg suchen und hoffen es ist der richtige.
Donnerstag, 29. August 2013
23:45 - 29.08.2013
ich habe schon wieder völlig vergessen wie das war damals, erst einige wochen her, in wedel bei hamburg. dort durch den stillen wald zu spazieren, das rascheln der blätter im vorbei ziehenden wind wahrzunehmen, während man große schritte über den weichen mit stöcken übersähten waldboden unternimmt. sie knacken unter der last deines körpers und vereinen sich mit dem geräuch der wehenden blätter und des windes. alles befindet sich im einklang. sogar dein stockender atem passt sich den geräuschen des hintergrunds an uns zusammen ergibt sich die melodie des waldes. mal schneller mal langsamer, denn ob gewollt oder nicht manchmal nimmt man plötzlich das laute, schnelle klopfen seines herzens wahr, weil einen ein gefühl von unbehagenheit und angst ergreift. automatisch spielen sich vor deinem inneren auge filme ab, über verbrechen in wäldern bei tag, bei nacht, zu jeder erdenklichen zeit. schon schon packt einen der schauder, denn es knackt nur wenige meter entfernt von einem, ein rascheln, ein schritt, ein vogel oder ein eichhörnchen. diese erleichterung die man direkt danach verspürt und die last die zeitgleich von einem abfällt. einmal tief durchatmen, die kühle, holzige waldluft einatmen und aufsagen. die ganzen eindrücke und gefühle aufsaugen, einen durchdringen lassen, in jeder vene des körpers spüren. ein uhu, reißt einen aus seinen gedanken und dann rennt man, einfach rennen immer weiter und tiefer in den immer dunkler werdenden wald. das unaufhörliche pochen des herzen konkurriert mit dem dämpfen der schritte die hart auf den waldboden aufschlagen und sich in ihn hineinbohren. du rennst immer weiter bis du endlich das licht siehst, deinen ausweg und dann fällst du.
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